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Verstetigung und Fortschreibung des Medienkonzepts

Nachdem die Schulen ihr Medienkonzept erstellt und etabliert haben, geht es nun darum, an den einzelnen Bausteine des Medienkonzepts weiterzuarbeiten und die darin festgeschriebenen Ziele im Schulentwicklungsprozess zu verankern. Dafür müssen das Mediencurriculum, die Fortbildungsplanung und der Ausstattungsplan kontinuierlich an aktuelle Gegebenheiten angepasst und weiter ausgearbeitet werden.

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Die genaue Kenntnis der Ausgangssituation und der Bedarfe hinsichtlich des Lehrens und Lernens mit Medien verschafft eine solide Basis für die Ziel- und Maßnahmenplanung. Eine breite Beteiligung relevanter Akteure an regelmäßig wiederkehrenden Bestandsaufnahmen kann für alle Seiten den Blick auf Medienbildung an der Schule weiten und zusätzliche Analysemöglichkeiten eröffnen.  

Die Umsetzung und Weiterentwicklung des Medienkonzepts sind Prozesse, die auf mehreren Ebenen erfolgen und die Kooperation und kontinuierliche Abstimmung aller Beteiligten erfordern. Wie jeder Entwicklungsprozess sollte auch die Implementierung des Medienkonzepts in eine Evaluation eingebettet sein. In Abhängigkeit vom Ergebnis der Evaluation werden die Maßnahmen weiterverfolgt, an aktuelle Gegebenheiten angepasst, weiter ausgearbeitet oder korrigiert.

Zur Systematisierung des Lernprozesses kann jede Schule verschiedene thematische Schwerpunkte setzen. Sie sind Ausgangspunkt zur Weiterentwicklung des Mediencurriculums, zur Erstellung eines Fortbildungskonzepts und finden zudem Berücksichtigung in der Ausstattungsplanung.  

Vor allem bei der Planung und Durchführung größerer Vorhaben können sich die aus dem Projektmanagement bekannten Instrumente eines Struktur- und Ablaufplanes als nützlich erweisen. Sie helfen bei der Berücksichtigung der für die Maßnahmenplanung relevanten Aspekte nach dem Leitsatz „Wer, was, mit wem, bis wann?“ 

Darüber hinaus kommt der Medienkonzeptarbeit eine wichtige Bedeutung zu, um den derzeitigen Digitalisierungsimpuls an den Schulen effektiv zu nutzen, nachhaltig fortzuschreiben und die pandemiebedingten Veränderungen und Erfahrungen systematisch in die medienbezogene Schulentwicklung einfließen zu lassen.  

Wie sich Medienentwicklungsplanung und deren Umsetzung systematisch und bedarfsorientiert gestalten lässt, zeigen die folgenden Praxisbeispiele:

Ableitung fachbereichsspezifischer Ziele aus Befragungen

Qualitätsentwicklung im Bereich Medienbildung

Schwerpunktsetzung im Medienkonzept

Road-Map zum Digitalisierungsprozess

Einbindung des Distanzunterrichts ins Medienkonzept

 

Ableitung fachbereichsspezifischer Ziele aus Befragungen

Das Beispiel zeigt auf, wie abteilungs- und berufsspezifische Ziele der Medienkompetenzförderung aus Online-Befragungen von Schülerinnen bzw. Schülern, Lehrkräften und Ausbildungsbetrieben gewonnen werden können. 

Besonders erwähnenswert bei diesem Beispiel

Onlinebefragungen auf Basis des Kompetenzrahmens zur Medienbildung

Im Zuge der Bestandsaufnahme zum Lehren und Lernen mit digitalen Medien wurden Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Ausbildungsbetriebe befragt. Erhoben wurde u. a., inwieweit die im Kompetenzrahmen zur Medienbildung an bayerischen Schulen aufgeführten Fähigkeiten und Fertigkeiten bereits erworben wurden bzw. welche von Seiten der Schülerinnen bzw. Schüler und Ausbildungsbetriebe berufsbedingt besonders benötigt werden.

Die Lehrkräfte wurden zudem nach ihren Fortbildungsbedarfen gefragt.

Einbezug der Ausbildungsbetriebe und Schülerschaft in die Medienentwicklungsplanung

Neben der Erhebung beruflich relevanter Medienkompetenzen bei den Ausbildungsbetrieben wurden weiterhin Fragen zur notwendigen IT-Ausstattung der Schule sowie zur jeweiligen Relevanz und Handhabung berufsspezifischer Software gestellt.

Die Befragungsergebnisse der Jugendlichen und Ausbildungsbetriebe wurden bei der didaktischen Jahresplanung der einzelnen Berufsfelder sowie der Fortbildungs- und Ausstattungsplanung berücksichtigt.

Parallel wurden die Schülerinnen und Schüler befragt, welche  Hard- und Software für ihre berufliche Ausbildung wichtig sind und welche davon am Schulzentrum vorhanden sein bzw. genutzt werden sollten. Die Fragebogenergebnisse der Schülerschaft wurden schließlich mit jenen der Ausbildungsbetriebe abgeglichen.

Dieses Vorgehen ermöglicht eine unmittelbare Verzahnung von didaktischer Jahresplanung, Fortbildungs- und Ausstattungsplanung. Qualitätsentwicklung im Bereich Medienbildung kann somit bedarfs- und zukunftsorientiert sowie berufsspezifisch vollzogen werden.

Ableitung berufsspezifischer Ziele und Maßnahmen auf Basis der Bestandsaufnahme

Auf Basis der Befragungsergebnisse wurden die berufsspezifischen Medienkompetenzen von den Fachbereichen priorisiert und erste Zielsetzungen entwickelt.

Zudem wurden Ideen für Maßnahmen zur Erreichung der einzelnen Ziele und zur Vermittlung der Kompetenzen gesammelt.

Im Anschluss wurden diese mit den Ergebnissen der Befragungen der Schülerinnen und Schüler sowie der Ausbildungsbetriebe verglichen und nochmals modifiziert.

Die Beteiligung verschiedener relevanter Akteure an der Medienentwicklungsplanung schafft Akzeptanz und sichert eine breite Unterstützung bei deren Umsetzung.

 

Originaltöne aus dem Schulalltag

Im Folgenden erläutert StD Michael Eiermann, Mitarbeiter der Schulleitung, den Prozess der Verzahnung von didaktischer Jahresplanung, Fortbildungs- und Ausstattungsplanung auf Grundlage der drei Fragebogenerhebungen:

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Qualitätsentwicklung im Bereich Medienbildung

Dieses Beispiel verdeutlicht die verschiedenen Phasen des Qualitätsentwicklungsprozesses einer systematischen Medienarbeit. 

Besonders erwähnenswert bei diesem Beispiel

Differenziertheit der Zielklärung

Im Beispiel werden übergeordnete Qualitätsziele im Bereich der Medienentwicklungsplanung beschrieben und jeweils in Teilziele ausdifferenziert. Dabei wird der jeweils angestrebte Zielzustand möglichst genau beschrieben. Die Qualitätsziele nehmen dabei unterschiedliche Zielgruppen (Schülerschaft, Lehrkräfte, Eltern) und Aspekte der Schulentwicklung (Unterrichtsentwicklung, Leseförderung, Wertebildung) in den Blick.

Durch den unmittelbaren Bezug auf die im bayerischen Qualitätstableau definierten Merkmale von Schul- und Unterrichtsqualität stützt sich das Medienkonzept zudem auf die Qualitätskriterien der externen Evaluation.

Festlegung von Maßnahmen zur Zielerreichung

Die angestrebten Qualitätsziele werden in unmittelbaren Bezug zu geeigneten Maßnahmen gesetzt, die wiederum kurz beschrieben und ebenfalls inhaltlich ausdifferenziert werden. So unterteilt sich die Maßnahme “Durchführung von Aktionen zur Leseförderung” u. a. in den Umgang mit Lese-/Lernprogrammen auf iPads, die Erweiterung des Medienbestandes oder die Durchführung einer jährlichen Lesewoche.

Darüber hinaus wird dokumentiert, welche Maßnahmen bisher umgesetzt wurden, was weiterhin geplant ist und welche Erfahrungswerte jeweils gemacht wurden. Dies schafft eine gute Grundlage für die gezielte Weiterentwicklung des Medienkonzepts.

Bereitstellung von Instrumenten zur Selbstevaluation

Anhand konkret benannter Indikatoren, Instrumente und Verfahren, wie z. B. Teilnehmeranzahl, Erhebungen oder Tests, zeigt das Beispiel schließlich auf, wie sich die jeweilige Zielerreichung im Rahmen einer internen Evaluation konkret erkennen bzw. objektiv messen lässt.

Die Beteiligung verschiedener relevanter Akteure an der Medienentwicklungsplanung schafft Akzeptanz und sichert eine breite Unterstützung bei deren Umsetzung.

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Schulkontakt

Johann-Peter-Wagner Grundschule Theres
Alice-von-Swaine-Str. 12
97531 Theres
Tel.: 09521/95790-0
E-Mail: verwaltung@schule.theres.de

Schwerpunktsetzung im Medienkonzept

Dieses Beispiel beschreibt die gezielte Integration des Schwerpunktes “Programmieren” in die verschiedenen Bausteine des Medienkonzepts.

Besonders erwähnenswert bei diesem Beispiel

Verzahnung des Schwerpunktes “Programmieren” im Medienkonzept

Im Mediencurriculum bzw. „Portfolio Medienkompetenz“ der Grundschule findet sich der selbst gesetzte Schwerpunkt „Programmieren“ im Medienkompetenzbereich „Produzieren & Präsentieren“ wieder. Das Portfolio dokumentiert die Inhalte sowie benötigten Medien zur  Umsetzung des Schwerpunkts für die Schülerinnen und Schüler der 1./2. sowie 3./4. Jahrgansstufe. Die Vermittlung der jeweiligen Medienkompetenzen wird von der Klassenlehrkraft abgezeichnet. Zudem haben die Kinder die Möglichkeit, den Kompetenzerwerb im Portfolio selbst einzuschätzen.

Im Rahmen  des Projekts „AlgoKids“ erhielten Lehrkräfte Gelegenheit, sich im Themengebiet „Programmieren in der Grundschule“ fortzubilden und eigene Erfahrungen in der unterrichtlichen Umsetzung zu sammeln. Die benötigten medienpädagogischen Kompetenzen zur Umsetzung des Schwerpunkts werden bei den Lehrkräften durch entsprechende Fortbildungsangebote sukzessive gefördert und ausgebaut.

Für die praktische Bearbeitung des Schwerpunkts wurden u. a. 16 iPads, Blue-Bots (Bodenroboter) und Calliope (Mikrocontroller) mit entsprechendem Zubehör angeschafft.

Der Schwerpunkt „Programmieren in der Grundschule“ findet somit systematisch Einzug in alle drei Bausteine des Medienkonzepts, die wiederum unmittelbar aufeinander abgestimmt sind.

Stufenweise Ausbau der Programmierkenntnisse

Bereits in der 1. und 2. Jahrgangsstufe lernen die Kinder mit Hilfe von “Blue Bots” algorithmische Befehle zu erkennen und handelnd umzusetzen. Unterstützend werden Materialien aus der schulischen Lernwerkstatt eingesetzt (z. B. „Raum-Lage Bauspiel“, „Coding Architekt“).

In den Jahrgangsstufen 3 und 4 werden die Programmierkenntnisse  im Rahmen des Projekts „AlgoKids“ vertieft. Mit Hilfe der grafischen Programmiersprache „Scratch“ lernen die Kinder eigene kleine Computerprogramme zu schreiben und Figuren zu animieren. Der Kurs „Programmierzirkus“ hat das Ziel, den Schülerinnen und Schülern Einblicke in die Welt der Algorithmen und Programmierung zu geben, wobei dies in drei Progressionsstufen erfolgt. Darüber hinaus nehmen die Kinder der Jahrgangsstufen 3 und 4 seit dem Schuljahr 2019/20 erfolgreich am bundesweit größten Informatik-Wettbewerb, dem „Informatik Biber“, teil.

Um die Programmiersprache „Scratch“ in der 4. Jahrgangsstufe auf einem höheren Anforderungsniveau anzuwenden, ist im 2. Halbjahr der 4. Klasse die Programmierung sogenannter „mBots“ vorgesehen. Weiterhin geplant ist die Nutzung der neuen BayernLabs. In Workshops wie „3D-Modellierung“, „Roboter oder Calliope programmieren“ wird den Schülerinnen und Schülern ein breit gefächertes Angebot rund um die Themen der Digitalisierung präsentiert.  Zudem sollen gemeinsam mit den Kindern anschauliche Erklärvideos für den „Informatikunterricht“ erstellt werden.

Dieses Vorgehen ermöglicht einen schrittweisen und spielerischen Auf- und Ausbau von Programmierkenntnissen bei Grundschulkindern.

Einführung eines „Programmier-Führerscheins“

Anhand eines “Programmier-Führerscheins” haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, einzelne Programmierkenntnisse selbst einzuschätzen und diese von der Lehrkraft abzeichnen zu lassen. Abschließend kann der „Programmier-Führerschein“ dem “Portfolio Medienkompetenz” beigefügt werden.

Der „Programmier-Führerschein“ schafft Verbindlichkeit hinsichtlich der Umsetzung des Schwerpunkts und kann als Grundlage für den gezielten Ausbau von Programmierkompetenzen bei den Kindern dienen.

Evaluation der Umsetzungsmodelle

Die Umsetzungsmodelle des Kurses „Programmierzirkus“ in verschiedenen Klassen der 3. und 4. Jahrgangsstufe werden  am Ende  des Schuljahres schließlich evaluiert und angepasst. Die Überprüfung der Zielerreichung erfolgt durch eine Selbstkontrolle im Rahmen des Computerprogramms, durch den Nachweis über das „Portfolio Medienkompetenz“ und durch den „Programmier-Führerschein“.

Darüber hinaus erhalten Eltern sowie Schülerinnen und Schüler jeweils am Ende des Schuljahres einen Fragebogen zum Projekt „AlgoKids“.

Diese Maßnahmen ermöglichen der Schule eine systematische Reflexion und bedarfsgerechte Anpassung sowie Weiterentwicklung des Schwerpunks „Programmieren in der Grundschule“.

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Road-Map zum Digitalisierungsprozess

Dieses Beispiel veranschaulicht die verschiedenen Schritte eines Digitalisierungsvorhabens in Form einer übersichtlichen und kompakten Road-Map.

Besonders erwähnenswert bei diesem Beispiel

Transparenz von Aufgaben und Zielen

Die konkrete Beschreibung anstehender Aufgaben und den damit verbundenen Intentionen schafft für alle Beteiligten Transparenz und Klarheit. Darüber hinaus erleichtert die Road-Map den Nachvollzug einzelner Maßnahmen und Ziele.

Schulentwicklung im Bereich der Digitalisierung wird somit für alle Beteiligten deutlich.

Zuordnung von Verantwortlichkeiten

Die Vergabe von Zuständigkeiten schafft Verlässlichkeit und Planungssicherheit. Konkrete Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner sind benannt und können jederzeit Auskunft zum Stand des Digitalisierungsprozesses geben.

Planungshorizont

Die Road-Map zum Digitalisierungsprozess nimmt dabei sowohl kurzfristige als auch mittel- und langfristige sowie permanente Ziele in den Blick und zeigt der Reihe nach die dafür notwendigen Schritte auf. Maßnahmen werden terminiert und Meilensteine festgelegt.

Die Festlegung eines zeitlichen Ablaufs erleichtert zudem eine gezielte Überprüfung der angestrebten Ziele und eine ggf. notwendige Nachsteuerung.

Kennzeichnung erreichter Vorhaben und Ziele

Anhand der von den Verantwortlichen abgezeichneten Vorhaben und Ziele wird in der Road-Map zudem deutlich, welche Maßnahmen zur Digitalisierung bereits umgesetzt wurden und welche noch ausstehen. Damit wird der Prozess der Digitalen Bildung langfristig in den Blick genommen und für alle nachvollziehbar dokumentiert.

 

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Schulkontakt

Förderzentrum Förderschwerpunkt geistige Entwicklung
Grünwalder Weg 8b
82008 Unterhaching
Tel.: 089/66 50 99-601
E-Mail: sekretariat@fzge-unterhaching.de

Einbindung des Distanzunterrichts ins Medienkonzept

Dieses Beispiel zeigt Gelingenskriterien für ein verstärkt digital-gestütztes Lehren und Lernen auf, die sich in Pandemiezeiten bewährt haben und künftig als Grundlage für die Verstetigung und Weiterentwicklung des Medienkonzepts dienen können.

Besonders erwähnenswert bei diesem Beispiel

Vorgaben zum digitalen Workflow während des Distanzunterrichts

Jedem Kind wird im Rahmen des Distanzunterrichts täglich ein Lernangebot per Videokonferenz gemacht. Grundvoraussetzungen, wie der Zugang zu einem digitalen Endgerät mit Kamera sowie die verpflichtende Teilnahme der Kinder am Distanzunterricht, wurden geschaffen.

Von Seiten der Lehrkräfte wurde zusätzlich ein passwortgeschützter digitaler Wochenplan für die Schülerinnen und Schüler – inklusive Links – zum Onlineunterricht erstellt, der für alle einsehbar und leicht zu handhaben ist.

Das Konzept zum „Homeschooling“ verdeutlicht in kompakter Form, welche Medien und Werkzeuge für Übungs-, Erarbeitungs- und Präsentationsphasen, die Lernkontrolle und den Materialaustausch genutzt werden können. Darüber hinaus wird die digitale Kommunikation mit Eltern sowie Schülerinnen und Schülern festgelegt. Dies schafft Transparenz und Planungssicherheit für alle Beteiligten.

Bedarfsorientierte Online-Fortbildungen für Lehrkräfte

Pandemiebedingt wurde die Fortbildungsplanung an die Bedarfe der Lehrerschaft angepasst und die Lehrkräfte u. a. im Umgang mit Videokonferenztools, der Erstellung von digitalen Unterrichtsmaterialien oder dem Abhalten von „Webinaren“ für Eltern geschult.

Integration bewährter Prozesse und Werkzeuge in das Medienkonzept

Der Austausch über Videokonferenztools, eine digitale Pinnwand als Wochenplan sowie die Bereitstellung von digitalen Unterrichtsmaterialien und einem Messenger-Dienst, den jede Lehrkraft auf dem Tablet/Handy installiert hat, haben sich während der Pandemie bewährt und sollen auch künftig als Maßnahmen beibehalten werden.

Die in Zeiten von Corona zahlreich erstellten digitalen Produkte für den Unterricht, wie Erklärvideos, interaktive Präsentationen oder Tafelbilder, werden in einer passwortgeschützten Online-Bibliothek gesammelt und untereinander ausgetauscht.

Die gut angenommenen Online-Elternabende sollen auch künftig über ein Videokonferenztool abgehalten werden.

Im Rahmen des Schulausbaus ist geplant, dass alle Kinder ein Tablet über ein Miet-Kauf-System erhalten und die Klassenzimmer mit Smartboards und gutem WLAN ausgestattet sind.

Darüber hinaus soll ein kleines Fernsehstudio eingerichtet werden, das u. a. der Erstellung von Erklärvideos und Nachrichtensendungen dienen soll.

 

Originaltöne aus dem Schulalltag

Im Folgenden erläutert Konrektorin Nadine Baur, wie das „Homeschooling-Konzept“ konkret in das Medienkonzept eingebunden wurde und welche Erfahrungen dabei gemacht wurden:

 

Darüber hinaus berichtet sie, inwiefern die Erfahrungen zum digitalen Lehren und Lernen aus der Pandemie bereits in das Medienkonzept integriert werden konnten:

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