Google Earth

Google Earth ist eine kostenlose Software, in deren Zentrum ein virtueller 3D-Globus steht, der Luft- und Satellitenbilder mit Geodaten überlagern kann. So lassen sich für den Geographieunterricht relevante Ebenen zu Themen wie beispielsweise „Vulkanismus“, „Erdbeben“ oder „Wetter“ einblenden.

Google Earth bietet über die Zweidimensionalität von Satellitenbildern hinaus die Möglichkeit, auch die dritte Dimension abzubilden, was die Anschaulichkeit erhöht und das Raumverständnis fördert.

Unterrichtspraxis

Im Geographieunterricht gewinnt die Satellitenbildinterpretation immer mehr an Bedeutung und findet auch verstärkt in G8-Abituraufgaben Eingang.

Es existieren viele Einsatzszenarien im Geographieunterricht:

Die Software kann zur Veranschaulichung im Unterricht in Klassenzimmern, in denen eine Rechner-Beamer-Einheit vorhanden ist, verwendet werden. So kann beispielsweise der Aufbau der typischen US-amerikanischen Stadt mittels der Software direkt am Lehrerrechner den Lernenden vor Augen geführt werden. Da selbst Gebäude in 3D-Ansicht einblendbar sind, lässt sich nicht nur der Grundriss, sondern auch der Aufriss der Stadt untersuchen.

Nicht nur im Geographie-Unterricht, sondern auch in Fächern wie z. B. Mathematik ist der Einsatz von Google Earth denkbar, so z. B. zur Flächenberechnung.

Anmerkungen

  • Ein in Computerräumen oder in Notebook-Klassen installiertes Google Earth ermöglicht es, die Lernenden eigenaktiv werden zu lassen und mittels GoogleEarth ein vertiefteres Raumverständnis erwerben. Folgendes Unterrichtsbeispiel kann dies demonstrieren.
  • Stand
  • 11. Mai 2015
  • Autor
  • AK Digit@les Lehren und Lernen
  • Beitragsbild
  • ©istock.com/hocus-focus