Projektbeschreibung

Der verantwortungsbewusste, reflektierte und effektive Umgang mit Medien gilt heute neben Lesen, Schreiben und Rechnen als vierte Kulturtechnik. Die bayerischen Schulen haben dementsprechend die Aufgabe, die Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler besonders zu fördern. Im Rahmen des Projektes Referenzschule für Medienbildung soll deshalb bis 2016 sukzessive ein Netzwerk von insgesamt ca. 150 Referenzschulen aller Schularten aufgebaut werden, die Wege aufzeigen, wie dieser Herausforderung begegnet werden kann.

rfm

Der Status „Referenzschule für Medienbildung“ wird Schulen verliehen, die einen nachhaltigen Qualitätsentwicklungsprozess im Medienbereich in Gang gesetzt bzw. weitergeführt und diesen Prozess in einem Medienentwicklungsplan transparent dokumentiert haben. Im Fokus stehen dabei die Stärkung der Medienkompetenz der Schüler und die weitere Verbesserung der Unterrichtsqualität. Dies soll vor allem durch die Implementierung schulspezifischer Medien- und Methodencurricula und eine systematische schulinterne Lehrerfortbildung im Bereich der Medienbildung erreicht werden.

Die Erfahrungen und die entstandenen Konzepte werden durch die Referenzschulen als Multiplikator für andere Schulen nutzbar gemacht.

Teilnehmende Schulen

Die Schulen der 1., 2., 3. und 4. Staffel sind bereits Referenzschulen für Medienbildung und stehen interessierten Schulen der jeweiligen Region als Mulitplikatorenschulen zur Verfügung.

Wenn Sie Interesse haben, sich zum Beispiel im Rahmen Ihres Schulentwicklungsprogramms im Medienbereich zu profilieren, wenden Sie sich bitte direkt an eine Referenzschule in Ihrer Nähe. Die von den Schulen erarbeiteten Medienentwicklungspläne und die Ansprechpartner finden Sie i. d. R. auf der jeweiligen Homepage der Referenzschule (vgl. Portfolio).

Material

  • Im Portfolio Referenzschulen für Medienbildung finden Sie Schullisten und Übersichtskarten zur Kontaktaufnahme mit den Referenzschulen.

Aufgaben einer Referenzschule für Medienbildung

Nach erfolgreicher Qualifikation werden die Referenzschulen für Medienbildung andere Schulen in der Region beraten und unterstützen. Die Referenzschulen für Medienbildung ermöglichen in einem vertretbaren Rahmen Hospitationen, organisieren Pädagogische Tage oder bieten Fortbildungen an und geben ihre Erfahrungen weiter, sodass andere Schulen in die Lage versetzt werden, selbst ihre Medienarbeit zu systematisieren.
In den Folgejahren sollen die Referenzschulen in Kooperation mit dem zuständigen MiB dann weiterhin als Ansprechpartner für andere Schulen zur Verfügung stehen und schulspezifische Informationen bzw. Materialien rund um das Thema Medienbildung weitergeben.

  • Stand
  • 2. Juni 2015

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