Sichere Internetanbindung

Schulnetze existieren in vielfältigen Variationen und sind nach den unterschiedlichsten pädagogischen und technischen Vorstellungen der Schulen gestaltet. Allen gemeinsam ist eine vernetzte Umgebung mit Internetzugang. Durch die Anbindung an das Internet wird von den Schulen erwartet, dass sie sich mit den damit verbundenen Sicherheitsanforderungen auseinander setzen.
Der Begriff „Sicherheit“ wird sehr unterschiedlich definiert. Anbieter von Internetdiensten sehen andere Anforderungen als Benutzer von Internetdiensten. In Verwaltungsumgebungen gelten andere Regeln als in Lernumgebungen. Die Internetnutzung von Kindern und Jugendlichen ist anders zu beaufsichtigen als die Nutzung durch Erwachsene.
Zunächst gilt natürlich auch im Schulnetz, dass das Unterrichtsnetz und vor allem das Verwaltungsnetz vor Angriffen von innen und außen möglichst gut geschützt sein sollen. Ebenso soll die Funktionsfähigkeit der gesamten EDV-Infrastruktur sichergestellt sein. Spezifisch für ein Netz, in dem Schüler arbeiten, sind noch zusätzliche Forderungen:

  • Schüler sollen im Internet keine Aktionen durchführen können, durch die eventuell Nachteile für die Schüler, die Schule oder die Eltern entstehen könnten.
  • Schüler sollen vor nicht geeigneten Inhalten aus dem Internet geschützt werden.

In der Praxis bedeutet dies, dass Schüler z. B. keine Peer-to-Peer-Software für Dateiaustauschdienste oder zum Musik-Download nutzen können sollen oder dass Schüler auf bestimmte Webseiten keinen Zugriff haben sollen. Ebenso sollen z. B. nur die vorgesehene Nutzung des Unterrichtsservers und keine Zugriffe in das Verwaltungsnetz durch Schüler möglich sein.