IT-Netzwerke an Schulen

Um Medien und Hardwareressourcen effektiv zu nutzen, betreiben viele Schulen ein IT-Netzwerk. Dadurch wird es möglich, von verschiedenen Arbeitsplätzen auf die bereitgestellten Resourcen zuzugreifen. Auch die Nutzung des Internets wird damit an verschiedenen Computern möglich. Ein gut geplantes IT-Netzwerk ist somit eine wichtige Voraussetzung für einen mediengestützten Unterricht.

Eine Schule hat dabei spezielle Anforderungen an ein IT-Netzwerk. Da meist Jugendliche und Kinder an den Arbeitsplätzen sitzen, ist ein besonderes Augenmerk auf den Jugendmedienschutz zu legen. Eine weitere Besonderheit der Schule ist der wechselnde Benutzerkreis. Oft sitzen in jeder Unterrichtsstunde andere Schüler an den Computerarbeitsplätzen. Jeder Benutzer möchte jedoch seine gewohnte Arbeitsumgebung vorfinden. Auf den Computern sollen eine große Vielzahl unterschiedlicher Anwendungen laufen, während die zu verarbeitenden und zu speichernden Datenmengen meist relativ gering sind.

Die Anforderungen an die Schulnetze ändern sich permanent. Die Einbindung privater Computer wird immer wichtiger. Hierbei sind nicht nur private Notebooks eine Herausforderung. Da die Smartphones und Tablets immer leistungsfähiger werden und die Verbreitung unter Schülern immer mehr zunimmt, stellt sich die Frage, ob und wie man diese vorhandenen Resourcen im Unterrricht nutzen kann. Da die Netzanbindung dieser Geräte nur über WLAN möglich ist, kommen damit aber neue Anforderugnen auf das Schulnetz zu. Durch den Einbau von fremden Computern in das Schulnetz werden die Anforderungen an die Sicherheitsvorkehrungen im Schulnetz steigen. Die IT-Infrastruktur der Schule muss in Zukunft vor allem den Zugriff auf Daten und Internet ermöglichen.