Projektarbeit

Digitale Medien haben das Potential, Projektarbeit in vielfacher Hinsicht zu unterstützen. Gleichzeitig haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, durch den Einsatz digitaler Medien ihre eigene Medienkompetenz zu stärken. Dies belegen die Erfahrungen aus dem Modellversuch „PROJEKTpräsentation“ an Realschulen in den Schuljahren 2006/07 und 2007/08, die in der gleichnamigen Handreichung  dokumentiert sind:

“Die Schülergruppen entwickeln während der Projektarbeit in zunehmend Maße eine gewisse Medienkompetenz, indem sie vom Beginn der Recherchearbeit bis hin zur Präsentation der Projektergebnisse die Medien und Darstellungsformen wählen, die den Inhalten angemessen sind – grundsätzlich sind alle Medien erlaubt. Beim Einsatz digitaler Medien, der sich im Laufe der Projektarbeit eigentlich unweigerlich ergibt (und sei es nur für die Internet-Recherche), bietet sich eine mehr oder weniger enge Vernetzung mit dem IT-Unterricht an. Bei den abschließenden Projektpräsentationen sollen die einzelnen Teams das ganze Spektrum der (neuen) Medien nützen, um die Präsentationen abwechslungsreich gestalten zu können. Für die Präsentation und die Darstellung der Projektergebnisse sind auch Pantomime, Rollenspiel, szenische Darstellung und Film denkbar – das dem Inhalt und der Zielgruppe der Projektpräsentation angemessene Medium gilt es herauszufinden.

Digitale Medien sind im Rahmen einer neuen Lernkultur, die der Modellversuch insgesamt anstrebt, von besonderer und herausragender Bedeutung – und aus der Lebenswelt der Schüler sowieso nicht mehr wegzudenken. Das Medium (v. a. PC und Internet) unterstützt die Lernprozesse der Schüler, sollte aber auch zur Reflexion von Lernergebnissen dienen (Portfolioaufträge können als E-Portfolio angelegt werden). Bei den abschließenden Projektpräsentationensollen die einzelnen Teams das ganze Spektrum der (neuen) Medien nützen, um die Präsentationen abwechslungsreich gestalten zu können. für die Präsentation und die Darstellung der Projektergebnisse sind auch Pantomime, Rollenspiel, szenische Darstellung und Film denkbar – das dem Inhalt und der Zielgruppe der Projektpräsentation angemessene Medium gilt es herauszufinden.

Vor allem machen die neuen Medien die Projektarbeit effektiver und vereinfachen die Arbeitsteilung:

  • Durch Lernplattformen (z. B. Moodle, lo-net2) ist es möglich, schneller und effizienter Absprachen zu treffen, Unklarheiten zu beseitigen und die Schüler einfacher am Nachmittag zu vernetzen vor allem in Flächenlandkreisen ein nicht unerheblicher Faktor. Diese Möglichkeit wird aber bislang von den Schulen noch zu wenig genutzt – die Schüler interagieren noch zu wenig untereinander.
  • Als sehr positiv stellten sich die Expertenchats heraus (z. B. mit dem Präsidenten des regionalen Eishockeyvereins) – hier hatten die Schüler die Möglichkeit, sich „heranzutasten“, ihre Abeitsplanung zu überprüfen und vor einem ersten Präsenztreffen konkrete Zielvorgaben mit den Experten zu besprechen.
  • Das Mitlesen des E-Portfolios im Nachrichtenforum ermöglicht die Partizipation am Lernprozess des Schülers und ein aktives Eingreifen in den Arbeitsprozess („window into the writer’s mind“).”
  • Stand
  • 9. April 2015