Geocaching

Geocaching – die Schatzsuche mit dem GPS-Gerät – ist nicht nur Hobby für Technikbegeisterte, sondern eignet sich ausgezeichnet für den Einsatz im Rahmen des Unterrichts. Bei der Schnitzeljagd mit Satellitentechnik stärken die Schülerinnen und Schüler vielfältige Kompetenzen, indem sie gemeinsam Aufgaben lösen, ihre Raumvorstellung schulen, die Natur erleben und sich technische Fertigkeiten auf dem Weg zum versteckten Schatz – dem Cache – aneignen. Der Videoclip „Was ist Geocaching“ erklärt das Prinzip der elektronischen Schatzsuche.
Die speziell für Outdoornutzung ausgelegten GPS-Geräte können heute durch die Smartphones der Lernenden ersetzt werden, die sich durch Geocaching-Apps einfach mit einer GPS-Ansicht sowie interaktiven Karten aufrüsten lassen, um den eigenen Weg zum Cache verfolgen zu können.

Neben dem „Traditional“- und dem „Mystery“-Cachetyp, bei denen die Schülerinnen und Schüler nur eine Station aufsuchen, findet im schulischen Zusammenhang vor allem der „Multi“-Typ Verwendung, bei dem sie einen ganzen Parcours mit mehreren Stationen durchlaufen, an denen jeweils Aufgaben zu lösen sind, um den nächsten Wegpunkt zu finden.
Ausgehend vom zu erwandernden Raum lassen sich auf dem Weg zum End-Cache unterschiedlichste (Geo-)Themen abhandeln. Gerade im Geographieunterricht bietet sich der Einsatz des Sondertyps „Earth Caching“ an, der sich mit geologischen, geomorphologischen oder bodenkundlichen Phänomenen befasst.

Praktische Tipps von der Planung der Route über die Konzeption der Aufgaben bis zur Bedienung des GPS-Geräts bietet das nebenstehende Handbuch „Geocaching in der Schule“ von Eva Wiersdorff.

Foto eines Mädchens in der Natur mit Stift, Papier und Fernbedienung in der Hand

©istock.com/EVAfotografie

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  • Geocache-Datenbanken mit einer Fülle an Caches mit Rätseln und Koordinaten: